Ausstellungen & Veranstaltungen

Fotos: Kurt Bauer

Berliner Straße mit Taxen,
Lesser Ury, um 1920
Stiftung Schlösschen im Hofgarten,
Foto: W.Berberich

Zirkusfamilie, Hans Baluschek, 1907, Stiftung Schlösschen im Hofgarten, Foto: W. Berberich

Hans Baluschek, Bahnsteig, 1927, Stiftung Schlösschen im Hofgarten, Foto: W. Berberich

Kiefern am Grunewaldsee,
W. Leistikow, um 1900;
Stiftung Schlösschen im Hofgarten,
Foto: W.Berberich

Historischer Raum im Hofgartenschlösschen

Liebe Freunde des Hofgartenschlösschens,


das Museum „Schlösschen im Hofgarten“ stellt sowohl mit der eigenen Sammlung zur Berliner Secession (ehemalige Stiftung Wolfgang Schuller) wie auch mit verschiedenen Ausstellungen die Kunst um 1900 in den Mittelpunkt. Weitere private Stiftungen umfassen Gemälde und Porzellan der Zeit um 1800, die in wechselnder Zusammenstellung gezeigt werden.



Öffnungszeiten Museum „Schlösschen im Hofgarten“


Nach kurzer Pause öffnet das Museum wieder am 1.5. (Feiertag)

1. Mai - 31. Oktober 2017
Di. - Sa 14:00 - 17:00 Uhr
So., Fei. 12:00 - 18:00 Uhr
montags geschlossen

1. November 2017 - 2. April 2018
Fr. - Sa 14:00 - 17:00 Uhr
So., Fei. 12:00 - 18:00 Uhr
24.12. und 31.12. geschlossen

Führungen nach Vereinbarung, auch außerhalb der Öffnungszeiten.



14. Mai – 20. August 2017

„Meine Waffen: Pinsel, Kohle, Feder…“ - Der sozialkritische Maler und Mitbegründer der Berliner Secession Hans Baluschek (1870 – 1935) und sein Künstlerfreund Martin Brandenburg (1870 – 1919)


Beide Künstler lehnten den klassischen Akademiebetrieb ab und gehörten zu den frühen Mitgliedern der Berliner Secession. Die sehr enge Freundschaft schlägt sich allerdings nicht in ihren Werken nieder. Während Baluschek in fast realistischer Manier die Arbeits- und Alltagswelt darstellt sowie die beginnende Industrialisierung zum Thema seiner Bilder macht, sind Brandenburgs Gemälde vom Symbolismus geprägt und belegen, dass er - wie es einmal heißt - sich in eine Welt des Phantastischen zurückgezogen hat.

Das Bröhan-Museum - Berliner Landesmuseum für Jugendstil, Art Deco und Funktionalismus - besitzt eine umfangreiche Sammlung von Bildern der beiden Künstler und hat dem Museum "Schlösschen im Hofgarten" freundlicherweise eine Auswahl zur Verfügung gestellt, so dass ca. 40 Gemälde gezeigt werden können.

Das Wertheimer Museum setzt mit dieser Ausstellung seine Politik fort, Künstler umfangreich zu präsentieren, die in der ehemaligen Stiftung Wolfgang Schuller zur Berliner Secession sowie in der eigenen Sammlung vertreten sind.



29. August – 29. Oktober

Aspekte der Berliner Secession


Gezeigt wird ein Querschnitt der ständigen Sammlung der Stiftung Schlösschen im Hofgarten (ehem. Stiftung W. Schuller) mit Gemälden von Max Liebermann, Lesser Ury, Christian Rohlfs, Sabine Lepsius, Gotthardt Kuehl und anderen Künstlern der Berliner Secession.



7. April 2017, 19 Uhr

Literarisch-Musikalisches Programm „Aber unterkriegen lassen? Niemals!“


Erich Kästner´s Berlin

Ausgewählte Texte von E. Kästner (1899 – 1974), musikalisch kommentiert u.a. mit Werken von B. Bartok, M. Jary, D. Schostakowitsch, W. Kollo, Fr. Hollaender.

Antje und Martin Schneider, Sprecher
Gabriele Müller-Erben, Klavier

VA: Förderkreis Schlösschen im Hofgarten
Karten an der Abendkasse erhältlich



Sonntag, den 21. Mai

Internationaler Museumstag unter dem Motto „Spurensuche“ mit besonderem Programm




Sonntag, den 18. Juni

Schlössererlebnistag mit dem Motto „Schloss und Wein“


Das Wertheimer „Schlösschen im Hofgarten“ von 1777 mit dem ihn seit ca. 1815 umgebenden englischen Landschaftspark diente nicht nur den Grafen und Fürsten von Löwenstein-Wertheim-Freudenberg als Sommerresidenz, sondern auch der Wertheimer Bevölkerung zur Erholung. In dieser Tradition wird auch der Schlössererlebnistag veranstaltet mit Weinverkostungen, Führungen und weiteren Veranstaltungen, die in einem Jazzkonzert der Stuttgarter Saloniker im Park um 18 Uhr gipfelt.



13. – 15. Oktober

Exkursion des Förderkreises ins Bayrische Schwaben, Bregenz und Schwarzenberg/Vorarlberg




Samstag, den 11. November

Martinsmarkt




Sonntag, den 12. November, 11.30 Uhr

Ausstellungseröffnung




12. November 2017 – 2. April 2018 (zu den Winteröffnungszeiten)

Die Suche nach dem Licht - vom frühen Realismus über die Freilichtmalerei zum Impressionismus


Die Ausstellung umfasst ca. 70 Gemälde verschiedener Bildgattungen aus Privatbesitz mit Ansichten aus Deutschland, Italien und Frankreich.

Das Phänomen Licht nimmt bei den Malern des 19. Jahrhunderts eine ganz neue Dimension an. So wurde zu Beginn des Jahrhunderts bei den Landschaftsmalern noch mit „Atelierlicht“ gearbeitet. Eine Arbeitsweise, die auch für die in Italien aufgenommen Veduten galt. Um 1840 wandten sich die Künstler in Frankreich einer neuen Licht- und Farbperspektive, der „Pleinairmalerei„ zu und damit dem natürlichen Licht. In der Zeit nach 1850 fand auch in Deutschland die Freilichtmalerei langsam Beachtung bei den Künstlern.

Auch Kleinstädte wie Wertheim waren beliebtes Ziel bei den Malern, die die Idylle suchten. Erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts finden Einflüsse aus der französischen Malerei Eingang in die deutsche Kunst und münden bis etwa 1910 in den deutschen Impressionismus der Künstler um Max Liebermann ein.



Verschoben auf 2018

„Zu Gast bei …“ - Private Interieurs


Innenraumansichten sind in der Kunstgeschichte ein besonders beliebtes Thema. Auch die Maler der Berliner Secession haben sich diesem Thema zugewandt. Entstanden ist dabei eine ungewöhnliche Vielfalt an Darstellungen: Einfache Bauernstuben, vornehme Zimmer, Küchen, Umkleidezimmer, einfache Räume. Interessant dabei ist besonders wie der Künstler räumliche Tiefe und wie er die Wiedergabe des natürlichen wie auch des künstlichen Lichtes darstellt. Zudem sind die Bilder ein Spiegelbild der Wohnkultur um 1900 in allen sozialen Bereichen. Daneben werden auch einige Bilder aus der Mitte des 19. Jahrhunderts präsentiert, um die Entwicklung seit dem Biedermeier aufzuzeigen.
Diese Ausstellung wird in Kooperation mit dem Stadtmuseum in Berlin veranstaltet.