Ausstellungen & Veranstaltungen

Fotos: Kurt Bauer

Berliner Straße mit Taxen,
Lesser Ury, um 1920
Stiftung Schlösschen im Hofgarten,
Foto: W.Berberich

Zirkusfamilie, Hans Baluschek, 1907, Stiftung Schlösschen im Hofgarten, Foto: W. Berberich

Böhmische Kirche am Heiligen Abend,Franz Skarbina, um 1903, Stadtmuseum Berlin,
Foto: Stiftung Stadtmuseum Berlin

Kiefern am Grunewaldsee,
W. Leistikow, um 1900;
Stiftung Schlösschen im Hofgarten,
Foto: W.Berberich

Historischer Raum im Hofgartenschlösschen

Liebe Freunde des Hofgartenschlösschens,


das Museum „Schlösschen im Hofgarten“ stellt sowohl mit der eigenen Sammlung zur Berliner Secession (ehemalige Stiftung Wolfgang Schuller) wie auch mit verschiedenen Ausstellungen die Kunst um 1900 in den Mittelpunkt. Weitere private Stiftungen umfassen Gemälde und Porzellan der Zeit um 1800, die in wechselnder Zusammenstellung gezeigt werden.



Öffnungszeiten Museum „Schlösschen im Hofgarten“


bis 31. März 2017
Fr. – Sa. 14:00 – 17:00 Uhr
So., Fei. 12:00 – 18:00 Uhr

1. Mai - 31. Oktober 2017
Di. - Sa 14:00 - 17:00 Uhr
So., Fei. 12:00 - 18:00 Uhr
montags geschlossen

1. November 2017 - 2. April 2018
Fr. - Sa 14:00 - 17:00 Uhr
So., Fei. 12:00 - 18:00 Uhr
24.12. und 31.12. geschlossen

Führungen nach Vereinbarung, auch außerhalb der Öffnungszeiten.



12. November 2016 – 19. März 2017

„Liebermann bis Pechstein – Stadtansichten Berlins in der Malerei der Berliner Secession“


Bilder u.a. von Max Beckmann, Walter Leistikow, Ludwig Meidner, Max Pechstein, Franz Skarbina und Lesser Ury.

Wie kaum in einer anderen Stadt in Deutschland hat sich die Kunst der Klassischen Moderne in Berlin in der Zeit um 1900 entwickelt. Parallel dazu verlief die unglaubliche Expansion dieser Stadt zur größten deutschen Metropole. Die Künstler erlebten eine Stadt und die sie umgebene Landschaft im gewaltigen Umbruch. Die vom Französischen Impressionismus beeinflussten Mitglieder der Berliner Secession verarbeiteten diese Entwicklung einer Stadt, in der elektrisches Licht die Nacht erhellte. Sie entdeckten die malerischen Schönheiten der Nacht, hielten bauliche Veränderungen und die Eroberung der Landschaft durch die Stadt in ihren Bildern fest. Ebenso entdeckten sie aber auch die märkische Landschaft mit ihrem spröden Reiz.

Der Besucher kann in der Ausstellung im Hofgartenschlösschen dies alles miterleben und nachvollziehen. Das Stadtmuseum Berlin stellte 24 Bilder zur Verfügung, die durch die eigene Sammlung des Schlösschens, der ehemaligen Stiftung Wolfgang Schuller, ergänzt werden. Max Pechstein formulierte 1919 einen Satz, der in gewisser Weise als utopisch gelten kann und sehr ambitioniert klingt: „Kunst und Volk müssen eine Einheit bilden. Die Kunst soll nicht mehr Genuss Weniger, sondern Glück und Leben der Masse sein.“



14. Mai – 30. Juli 2017

„Meine Waffen: Pinsel, Kohle, Feder…“ - Der sozialkritische Maler und Mitbegründer der Berliner Secession Hans Baluschek (1870 – 1935) und sein Künstlerfreund Martin Brandenburg (1870 – 1919)


Beide Künstler lehnten den klassischen Akademiebetrieb ab und gehörten zu den frühen Mitgliedern der Berliner Secession. Die sehr enge Freundschaft schlägt sich allerdings nicht in ihren Werken nieder. Während Baluschek in fast realistischer Manier die Arbeits- und Alltagswelt darstellt sowie die beginnende Industrialisierung zum Thema seiner Bilder macht, sind Brandenburgs Gemälde vom Symbolismus geprägt und belegen, dass er - wie es einmal heißt - sich in eine Welt des Phantastischen zurückgezogen hat.

Das Bröhan-Museum - Berliner Landesmuseum für Jugendstil, Art Deco und Funktionalismus - besitzt eine umfangreiche Sammlung von Bildern der beiden Künstler und hat dem Museum "Schlösschen im Hofgarten" freundlicherweise eine Auswahl zur Verfügung gestellt, so dass ca. 40 Gemälde gezeigt werden können.

Das Wertheimer Museum setzt mit dieser Ausstellung seine Politik fort, Künstler umfangreich zu präsentieren, die in der ehemaligen Stiftung Wolfgang Schuller zur Berliner Secession sowie in der eigenen Sammlung vertreten sind.



7. April 2017, 19 Uhr

Literarisch-Musikalisches Programm „Aber unterkriegen lassen? Niemals!“


Erich Kästner´s Berlin

Ausgewählte Texte von E. Kästner (1899 – 1974), musikalisch kommentiert u.a. mit Werken von B. Bartok, M. Jary, D. Schostakowitsch, W. Kollo, Fr. Hollaender.

Antje und Martin Schneider, Sprecher
Gabriele Müller-Erben, Klavier

VA: Förderkreis Schlösschen im Hofgarten
Karten an der Abendkasse erhältlich